Minz und Maunz die Katzen,

  erhoben ihre Tatzen..............

   (Wilhelm Busch)

 

                      Unsere Katzen Minz und Maunz 

       Autor: Michael Kliemann

 

Wer hätte das gedacht – wir und Katzen!

Wir, dass sind meine Mutter, mein Bruder Daniel und ich.

Ich fand Katzen immer schon sehr süß und ihre Gelenkigkeit faszinierte mich, aber ich und eine Katze naja – weiß nicht.

Nach dem Tod meines Vaters fühlte sich meine Mutter sehr alleine.

Wir Kinder waren erwachsen und gingen unsere Wege.

Ein Hund kam zu dem Zeitpunkt nicht in Frage.

Unser Hund Ouzo war seit 3 Jahren im Hundehimmel.

Villeicht Katzen??

Da wir in einem großen Mehrfamilien Haus wohnen sind Freigänger Katzen nicht möglich. Meine Mutter hat eine große Wohnung und einen großen Balkon.

Also einen Stubentiger?

Wo bekommt man ihn her?

Das war gar nicht so einfach.

Tierheime geben zu Weihnachten keine Tiere ab, dass ist verständlich.

Da unschuldige Tiere die NICHTS für irgend etwas können leider oft nach dem Trubel wieder abgegeben oder im schlimmsten Fall irgendwo ausgesetzt werden.

Das ist Tatsache!

Meine Mutter führte im Vorfeld mehrere Gespräche mit der freundlichen Dame von der Katzenhilfe. An Heilig Abend holte sie die beiden Katzen die zu diesem Zeitpunkt ein halbes Jahr alt waren und Geschwister sind bei einem Tierarzt ab, nun waren sie da.

Das erste Weihnachtsfest 2003 ohne meinen geliebten Papa, aber mit zwei Katzenkindern.

Es war ein wunderschönes, trauriges Weihnachtsfest.

Minz die Schüchterne, aber die weiß was sie will und was nicht, schnell dabei zu fauchen oder gegebenen falls anzugreifen. Ihre Schwester Maunz die Gutmütige, musste und muss Minz auch heute noch aus dem Weg gehen.

Maunz lieb aber frech, sie büxt auch mal gerne aus und besucht die Nachbarn. Sie schaut nach offenen Türen und schaut sich in den fremden Wohnungen um.

Sie weiß aber genau wo ihr Zuhause ist und kommt auch mal unbemerkt wieder nach hause.

Zu dumm, wenn in der Zeit der Abwesenheit von Maunz  die vorher offenen Türen die, die große weite Welt versprachen, wieder geschglossen  wurden.

Heute nach 16 Jahren spaziert Maunz nochimmer gerne den Hausgang auf und ab.

Ihre lang aggressive Schwester Minz traut sich kaum vor die Tür.

Wir liebten sie unsere Minz und Maunz. Aber bald war klar, es muss wieder ein Hund her.

So ging meine Mutter ins Tierheim und somit wuchs unser Haushalt mit Knuddel um ein weiteres Familienmitglied an.

Maunz mag unseren Knuddel, sie gibt ihm Küsschen und läuft unter ihm durch. Minz akzepiert ihn, scheuert ihm aber eine, wenn er ihr zu nahe kommt.

Knuddel ist eine Waimeraner-Labrador Mschung und Groß, er bleibt jedoch an der Eingangstüre stehen und wartet geduldig bis „Madame“ Minz ihm den Weg freigibt.

In der Tierwelt ist unweigerlich und ganz klar deviniert wo die Kompitenzen des einzelnen liegen, also wer was darf oder es nicht darf und in wie weit man etwas darf!

Wie zum Beispiel, in unserer menschlichen Arbeitswlt eben auch.

Knuddel ist körperlich gehandicapt und ein "mega Schatz" für uns alle!

Im laufe der Jahre wachsen die Katzen und Knuddel zu einem Team zusammen. Man kennt positives zusammen-leben von Hunden und Katzen aus Erzählungen, dem TV oder von Plattformen im Internet. Ich dufte live miterleben, wie aus anfänglichem Misstrauen - ich kann sagen in einer bestimmten Form - Freundschaft wurde.

Nun habe ich fast einen kleinen Zoo zu begrüßen, wenn ich von der Schicht nachhause komme, zwei Katzen und einen Hund – einfach klasse!!

 

         

                                          Minz                    &                 Maunz

                                                     Inzwischen 16 Jahre alt

 


Datenschutzerklärung